Mrz 1

So läuft der Freitag des Trainers

7:30 Uhr

Der Eintracht-Wecker klingelt, der Trainer kratzt sich de Kopp (Hab’ ich das mit den 40 Punkten nur geträumt?) und hechtet aus dem Bett – Spieltag!

8:30Uhr

Nach einem starken Bembel Kafveh erstmal mit dem Hund Gassi gehen und die Aufstellung durchdenken. Ach Karim, warum bist du nur so impulsiv. Und Takashi, bei der nächsten Gelben auch schon wieder gesperrt. Ei ei ei. Aber Laki ist zurück. Hmm was machen wir nur? Am besten mal den Rainer anrufen. Aber verraten wird wieder nix in Sachen Aufstellung, war schon geil wie sie bei Sky letzte Woche zehnmal die taktische korrigieren mussten. Und wie der Streich aus der Wäsche geschaut hat in der ersten, als der Aigner da vorne rumwuselte. Wieder zu Hause, schnell die Zeitungen aus dem Kasten gepflückt und noch nen Kafveh.

10:15 Uhr

Die 11 Freunde und die Rundschau liegen auf dem Tisch. Hab ich das wirklich gesagt, dass ich nochmal Meister werden will? Haben sie ja auch gestern in der PK nach gefragt. Naja. Wenn’s gut läuft müssen wir heute nach dem Spiel eh die Ziele nach oben korrigieren. Gegen wen spielen wir eigentlich? Ach so, Gladbach. Für die Fohlen nix zu holen. Krchchchcchc. Die von der FR labern sich im Blatt wieder eins und jetzt setzen sie Sebi auch noch Flöhe in den Kopf. Desbraumergarnedweiderlese.

11.30 Uhr

Der Trainer legt auf, Rainer hat ihm wieder die geilsten Tipps gegeben. Den Langen vor Lakic in den Sturm ziehen, der Alex braucht das jetzt, Laki als hängende dahinter. Aigner und Inui auf die Doppel-6, Schwegler auf rechts, Rode auf links. Das raffen die nie, die Fohlen! Ha! Und den Arango lassen wir einfach durch, das macht der Trapper dann eh. Wenn wir den Arango zu früh unter Druck setzen zieht der Arango ab und was dann passiert kennen wir ja schon. Im eins gegen eins reißt der Arango gegen “Kevin allein im Tor” eh nix. Hihi. Hände reiben, auf die Uhr geschaut, draußen hupt es dreimal. Aha, der Bruno ist da, nix wie los.

13:00 Uhr

Ankunft am Mannschaftshotel. Bruno slidet mit angezogener schwungvoll in die Parklücke und schmeißt grinsend die Tolle nach hinten: “Trainer, Du wolltest bei 40 Punkten verhandeln, müssen wir jetzt erst zweimal unentschieden spielen oder geht das auch bei 41?” Ach Bruno, du alter Rechenschieber. Der Trainer haut Bruno die Faust in den Oberarm und steigt aus. Endlich wieder zu meinen Jungs, vielleicht kann ich sie vor dem Spiel noch ein wenig besser machen.

14:30 Uhr

Taktik-Tafel. Der Trainer malt geschickt einen Teller Spaghetti ans Board sodass die Spielernamen kaum noch lesbar sind: “Und Karim, SMS dochmal deinen Kumpels aus Gladbach, dass Du spielen wirst. Darfst Du gegen Hannover dann vielleicht wirklich wieder.” Takashi lächelt und nickt, sein Dolmetscher schüttelt den Kopf, Russ liest sein Interview in der BILD. Aber alle haben Bock, das ist gut, das ist besser, das ist Eintracht. Heute geht was, ich hab doch eh fast immer gewonnen gegen Gladbach. Bruno kommt nach vorne, verschränkt die Arme: “Männer, die Elektrolyte tun bereitstehn, und seht zu dass ihr nochemal ordentlisch kackt vorm Anpfiff.”

16:00 Uhr

Kaffee mit Herri. Der raucht sich drei Zigaretten in 17 Minuten und schaut dauernd auf die Uhr: “Wann ist nochmal Anpfiff? Mensch, Armin, ich bin vielleicht nervös.” Pressesprecher Casi Knoop steckt den Kopf durch die Tür: “Trainer, Sky 99 hat angerufen, Du sollst nachher bitte nicht wieder den Loddar vor laufender Kamera umarmen.” Dann halt diesmal den Jan-Aage, den mag ich eh lieber. Herri sagt gar nicht viel zur Aufstellung, nickt nur und zündet sich noch eine an. Na, der wird auch Augen machen.

17:30 Uhr

Fahrt mit der Mannschaft aus dem Hotel zum Stadion, endlich. Butsch und Russ tanzen im Bus-Gang Gangnam style und die letzte Reihe klatscht mit. Sollen sich die Bankspieler ruhig ein wenig austoben, ist gut für die Stimmung. Von Takashi sieht man nur seine riesigen Kopfhörer, Pirmin streift sich schonmal die Binde über und streichelt Seppl über den Kopf. Der Lange liest Asterix. Alles wie immer, das ist gut so.

18.30 Uhr

Ankunft im Wald, da simmer dabei, das ist prihimaa, endlich an der Schüssel. Die Mannschaft gleich ab in die Kabine und gleich rein in die geilen schwarz-roten Teile. Man hört schon die ersten Fans singen (oder grölen?) und durch’s weite Rund hallt “Barbra Streisand” auf Eintracht Frankfurt getrimmt.

19.30 Uhr

Bei der Mucke schick ich die heute schonmal früher raus zum aufwärmen, das tut denen gut. Dann kann ich noch ein wenig mit der Kastrop schäkern. Herri verzieht sich in die Raucherloge, Bruno trifft ein paar Spielerberater in der Toilette unten bei der Tiefgarage. Die Jungs machen Sit-Ups auf dem Rasen, das Stadion wird voller. Erstmal bei Jan-Aage am Experten-Tisch vorbei, der grinst: “3:1 heute, Trainer!”

20:10 Uhr

TV-Live-Interview. Das Sky-Geseiere vor dem Spiel ist ja echt immer amüsant. Fragen die schon wieder nach Rode, gibt’s doch nicht. Und nach der taktischen, Jungs schaut ihr eure eigenen Sendungen eigentlich? Wurscht, ich sag denen nix, hab ich auch dem Rainer versprochen. Kamera-Licht aus, Hand geschüttelt, “Gutes Spiel!”, ab zur Trainer-Bank. Die 51.500 geben mächtig Gas. Geil, das wird was.

21:20 Uhr

Halbzeit, Kabine. Der Trainer erzählt den Jungs erstmal den traditionellen Halbzeit-Witz (den hat er diesmal vom Bruno): “Kommt’n Pferd in nen Blumenladen und fragt: ‘Ham Sie ma geritten?'” Die Jungs klopfen sich auf die Schenkel, und Inuis Dolmetscher malt Fohlen auf Zettel, Takashi lächelt und nickt. Läuft doch alles für uns. Jetzt noch ne Spezi für jeden, Bruno macht die Becker-Faust und dann geht’s schon wieder raus.

22:30 Uhr

Pressekonferenz. Ja geil, wir haben die 41 Punkte, Ziel erreicht. Der Trainer grinst: “Ihr wisst doch, alles andere als die Meisterschaft wäre eine herbe Enttäuschung. Das Spiel war eng, sie haben’s gut gemacht aber wir können auch was an der Hulla. Ich fahr jetzt erstmal in Urlaub und die Spieler haben bis zum Bayern-Spiel frei.” Lucien lächelt gequält. Casi Knoop bedankt sich bei den Medienfuzzis und alle streunen davon.

24:00 Uhr

Endlich wieder daheim. Bruno fährt mit quietschenden Reifen vom Hof und reckt die Faust aus dem Fenster: “Trainer, Europa-Cup, im nächsten Jaahr!” Nochmal mit dem Hund Gassi. Mit dem kann ich mich eh am besten über Fußball unterhalten. Und überhaupt, nächstes Wochenende ist auch ein Spieltag.

Feb 23

Eurobbabogaaaal!

Feb 22

Unser tägliches Bundesliga-Brot

Eine angemessene Bühne für die Adler

Fußballgott unser im Himmel, unser tägliches Bundesliga-Brot gib’ uns heute. Eben noch vor 80.500 Zuschauern im SIGNAL IDUNA Park, jetzt schon vor 24.000 im MAGE SOLAR Stadion – die Liga geizt nicht mit ihren Reizen. Vor allem – Abendspiele, Flutlicht, dampfender Rasen, ausverkaufte Häuser, großer mitgereister SGE-Anhang – Fußballprofi, ach was Fußballfan, was willst Du mehr?

Da freute sich Herr Slomka gestern über 30.000 Heimfans beim wichtigen Europa League-Spiel der 96er – was wäre wohl im Waldstadion los kommende Saison, wenn die Eintracht….? OK, Halt, Stop, kurz schütteln, runterkommen. Von Spiel zu Spiel denken. Gerade jetzt zeigt sich, wie schnell das ganze gehen kann – die Streicher aus dem Breisgau können uns heute überholen, und schon sind wir 5. und noch ein paar pessimistische “Der Eintracht-Motor stottert”-Artikel mehr in der Presse, eine Alex Meier-Krise herbeigeschrieben und schwups die wups setzt die Spirale des Nichtmehrganzsogroßen-Erfolges ein (nicht wahr, Herri?) und auf einmal ist VfL Bochum, ist graue Maus, ist Mittelmaß angesagt.

Meier in der Krise? Von wegen!

Also. Erstmal spielen wir die Viererabwehrkette der Streicher schwindelig bis zum get no, dann schießt sich der Lange aus der Tor-Minikrise, Trapp pariert sich in die Natze, die Ex-Tannenzapfen Matmour und Butscher kriegen vom Kicker jeweils eine 1 und Rode macht im Sportsdudio alle sechs Bälle rein. Woraufhin sich Sir Alex Ferguson bei Viagogo eine Eintracht-Dauerkarte zu Scouting-Zwecken bestellt.

Die Viererabwehrkette des SC Freiburg nach dem Spiel gegen die Eintracht

“EURO-Visionen” titelte der gestrige Kicker in der Vorschau auf das Spiel der Adler bei den (ehemaligen?) Breisgau-Brasilianern. Genug Energie für internationale Aufgaben hat der Freiburger Trainer Streich sicherlich, der Mann der brodelt und brennt wie ein Vulkan im Schwarzwald. Hoffen wir mal, dass es heute abend im Strafraum seiner Mannschaft brennt.

SCF-Trainer Streich vor dem Spiel gegen die Eintracht (links). Und danach (rechts).

Jetzt (ca. 17 Uhr) denken wir noch dreieinhalb Stunden, nämlich bis zum nächsten Spiel. Und wie gehabt – immer locker bleiben, sag ich, immer locker bleiben.

http://www.youtube.com/watch?v=E0VV_jYZjBQ

Auf geht’s Eintracht, kämpfen und siegen!

Ihn Ihrn Schobbeblogger

Feb 15

Wichtige Meldung! (Fansprechergremium)

Hallo EFCler,

wie im letzten Fanbrief bereits ausführlich erläutert, findet am Sonntag den
17.02.2013 um 10:00(!) Uhr im Casino der Stadtwerke (Kurt-Schumacher-Straße
10, Frankfurt) eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Eintracht
Frankfurt e.V. statt.

Zur Abstimmung steht unter anderem die Änderung des Paragraphen 10 der
Satzung, der eine Neuschaffung der Fördermitgliedschaft für natürliche
Personen vorsieht. Dass dieses die Abschaffung der Dauerkartenermäßigung für
EFCs, und damit ein Angriff auf die Eigenständigkeit des aktiven Teils der
Frankfurter Fanszene bedeutet, haben wir euch im letzten Fanbrief ausgiebig
erklärt.

Nachlesen könnt ihr das auf unserer Homepage.

Die zwangsweise Mitgliedschaft im Verein ist aus unserer Sicht ein erster
Baustein zu einem Konstrukt, dessen Auswirkungen sich – neben der Rücknahme
der Ermäßigungen für die EFCs – zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht
überschauen lassen. Diese wären dann auch nicht mehr rückgängig zu machen.
Dieser Fanbrief dient nur einer Sache: Euch an die Dringlichkeit dieser
Abstimmung zu erinnern und Euch eindringlich zu bitten, zur Versammlung zu
gehen und im Sinne der Eigenständigkeit der offiziellen Fanclubs von
Eintracht Frankfurt abzustimmen.

Für die bunte Vielfalt der Fanszene!

Solltet Ihr nicht zur Versammlung gehen können, dann füllt die angehängte
Vollmacht aus und gebt sie im Original einer Person mit die zur Versammlung
geht. Pro Person ist eine Vollmacht zugelassen.

Jetzt liegt es an uns…

Gruß,
Ina, Micha und Niko
-Fansprechergremium-

www.eintrachtfans.de

Feb 11

Vehlängerung, bitte!

Lieber Armin,

wir vehstehen ja, dass Du erst die 40 Punkte vollmachen willst. Und wir vehstehen auch, dass Du perspektivische Konzepte für die Zukunft der Eintracht vehmittelt haben willst, bevor Du deinen ‘Armin’ unter einen neuen Vehtrag setzt.

Aber schau, Rode ist nächstes Jahr auf jeden Fall da, das hat Heribert schon vielfach und mit Nachdruck vehkündet. Das ist doch schonmal was. Und Jung wird auch kein Ochs sein. Schon gar nicht, wenn seine Eintracht im Eurobbabogaal spielt – das wird er sich nicht nehmen lassen. Wenn es denn so kommt.

Und auch die andern – das sind alles deine Frankfurter Jungs, der Kevin, der Otze, der Bembel und der Zampano, der Attacki, der Ballaigner, der Schwelger und der Fußballgott, und klar, jetzt auch der Laki Luke. Die hast Du alle vehbessert, die vehstehen dich und Du vehstehst sie.

Also bitte, Armin, vehlänger doch schnell deinen Vehtrag. Das ist auch für die Jungs und Rodes das richtige Zeichen, dass dieser Traditionsvehein sich weiterentwickeln will. Andernfalls droht uns der Ausvehkauf, und das willst Du doch auch nicht nach all der Arbeit, die Du hier invehstiert hast.

Denk auch daran – ein solches Vehtrauensvehältnis wie deins zum Bruno und zum Heribert, das ist einem in anderen Veheinen nicht unbedingt genauso vehgönnt. Schon gar nicht auf Schalke, außerdem schmeckt Schobbe doch viel besser als Vehltins.

Also Armin, vehzücke uns und unterschreibe einen neuen Vehtrag!

Deine Vehns

PS – bitte vehzeih uns die Schreibvehler.

Jan 30

Magisches Tage-Viereck

Diese Woche gibt’s ein Schobbeblogger-Special zum magischen Tage-Viereck der letzten Woche. Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag spielten sich die Bälle zu, dass das Eintracht-Herz nur so lachte.

Mittwoch

Eine gar nicht kleine, aber dennoch feine Delegation des EFC Schobberobber traf sich also am Mittwoch so um viertel nach 10 am Theater- neudeutsch Willy-Brandt-Platz, zwischen U-Bahn und Eingang im nasskalten Frankfurt. Die zwei ersten wurden zufälliger Weise noch von Matze Thoma, Heribert Bruchhagen und Axel Hellmann per Handschlag begrüßt, nicht unbedingt aus alter Verbundenheit sondern eher weil man zufällig gemeinsam eintraf. Nachdem die Offiziellen im Schauspiel verschwunden waren trafen weitere Robber ein und eilig wurden die frisch gedruckten Retroshirts mit der Silhouette von Bum Kun Cha darauf verteilt – die Eintrachtlegendensäulenpaten waren bereit.

In der Panoramabar – oder war es gar an der Panoramabar – gab es ein erstes Stelldichein mit der Presse, die Gefallen an den Fans mit dem Bum Kun-Konterfei fand. Aber viel uffgereschter beäugten die Schobberobber ihre Eintracht-Idole, die nach und nach eintrudelten. Der Grabi, der am gleichen Tag Geburtstag hat wie der EFC-Präsident (07.07.) und dessen Starschnitt im Backstage nicht selten bekniet oder besungen wurde, der war da. Der Holz, der Charly und der Zico waren auch da. Und schließlich der Tony – unser Yeee-boo-aaah! – mit seiner Tochter Shereena und dann auch endlich Bum Kun Cha mit seiner Frau. Leicht ungeduldig erließ man die Begrüßungsreden über sich ergehen und dann ging es endlich in den Untergrund, zu den Säulen der Eintracht.

Da war es etwas chaotisch und unkoordiniert, es war aber auch viel Presse da, und keiner wusste so recht wohin mit sich, die ein- und ausfahrenden U-Bahnen taten ihr Übriges. Die Legenden wurden jeweils vor ihrer Säule platziert und gaben dort Interviews, und die Schobberobber platzierten sich in Lauerstellung bei Bum Kun und seiner Folgschaft. Dann war es so weit, sein Interview fertig und der Weg frei – nachdem die Säulenpatenschaft anhand der T-Shirts vermittelt war posierte der „Freund aus dem Osten!“ freudestrahlend mit den Robbern und gab mit Hingabe Autogramme auf die Shirts. Die Gattin des Helden – Oh Un Mi – knipste begeistert mit ihrem Handy zahlreiche Bilder, wie später zu erfahren war gingen diese nach Südkorea zu Sohnemann Du-Ri der prompt nachfragte, ob denn ein solches Shirt für ihn übrig sei.

Auch mit Anthony wurden noch Gruppenaufnahmen gemacht und mit diversen anderen Legenden, die Autogrammmappen und Eintrachtbücher füllten sich mit Signaturen und die SGE-Herzen der Schobberobber mit Wärme. So ganz realisierte man nicht, was sich da gerade abspielte, und trotz der formidablen Saison der aktuellen Mannschaft regte sich die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten, nostalgisch verklärt aber doch gerade zum Greifen nah. Die EFC-Delegation löste sich nach und nach auf, ein jeder mit einem verträumten Lächeln auf dem Gesicht und mächtig Adlerstolz in der Brust. Das ist schwer zu toppen, dachte ich noch.

(Quelle Fotos: A2bildagentur)

VIDEO: BEITRAG HESSENSCHAU

VIDEO: BEITRAG RTL HESSEN – inkl. Abbelwein aus Ghana

FR-BERICHT “DREAM TEAM IM SCHACHT” MIT FOTOSTRECKE

BILDERGALERIE HR1

VIDEO SPIELZUG

Donnerstag

Doch schon am nächsten Abend spazierte ich im Business-Bereich des Waldstadions mit einem Retroshirt für Du-Ri und alten SGE-Magazinen bewaffnet in eine Loge der Eintracht. Es war halb sieben, in etwa einer Stunde ging eine Veranstaltung des Museums los – zu Gast zwei Säulen der Eintracht: Anthony Yeboah und Bum Kun Cha. Tony saß in ebenjener Loge, in die ich gemeinsam mit Bernie vom Eintracht-Internet-Team und Philipp Reschke von der Eintracht spazierte. Vor noch nicht mal einer Woche hatte Matze vom Museum mich gefragt, ob ich denn für Tony ins und aus dem englischen übersetzen könnte – und nun saß er vor mir. Yeboah! Mein Held der 90ger! Daß ich zu Tony einmal „Hello, I’m your translator!“ sagen würde – wer hätte das für möglich gehalten?

Ein Glück gab es hauptsächlich ein Thema: Fußball. Wir sprachen darüber, dass er bei all seinen Erstliga-Teams also in Frankfurt, Leeds und Hamburg jeweils Papa geworden war – sein Frankfurder Mädsche Shereena saß ja neben ihm – und über die WM 2006, bei der er im Frankfurter Stadion Spiele gesehen hatte. Ich erzählte ihm, dass ich am Abend zuvor Berichte über die Säulen der Eintracht gesehen hatte, unter anderem auch ein Interview mit einer Frau, die sein Haus in Bruchköbel gekauft hat, deren Gatte aber OFC-Fan ist. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht rief Tony „I’ve got to buy the house back!“ zur allgemeinen Belustigung der Anwesenden. Als Philipp ihm zurief „Help yourself with drinks, take a seat, relax.“ erwiderte unsere ehemalige Tormaschine lächelnd “Oh I am always relaxed, don’t you worry about me.” Was für ein cooler Typ.

Derweil gaben die fleißigen Museums-Mitarbeiter Wasserstände durch, Bum Kun und Frau sind auf dem Weg, die Hütte unten ist rappelvoll, es gibt keine Sitzplätze mehr. Wahnsinn. Ich nutzte die Gelegenheit und zeigte Yeboah eine alte Autogrammkarte, die er mir einmal 1991 nach einem Heimspiel am Mannschaftsbus gegeben hatte. Und holte mir ein Autogramm auf eins der Magazine von damals, ein Foto gab‘s gleich hinterher. Was lief hier eigentlich für ein Film? Axel Hellmann fragte ihn wer sein härtester Gegenspieler gewesen sei – die Antwort: „Buchwald, very strong and tough.“ „And who else?“ – Antwort (grinsend): „You got to ask them who had more problems!“ Allgemeines Gelächter.

Dann trafen die Chas ein und ich konnte Oh Un Mi das Shirt für Du-Ri überreichen, diese unglaublich charmante und witzige Frau sollte der Veranstaltung später noch eine Prise Glanz mehr verleihen – wenn das überhaupt möglich war. Bum Kun signierte dann auch gleich nicht nur mein zweites Magazin sondern ebenso wie Tony zahlreiche Mousepads, Kalender und Fotos für diverse Kolleginnen und Kollegen der Eintracht-Belegschaft. Moderator Beve gesellte sich dazu und plauderte mit – der Beginn der Veranstaltung rückte näher. Schließlich kam Museumsdirektor Matze in die Loge: „In fünf Minuten geht es los!“. Noch ein paar kräftige Schluck Wasser, sammeln, versuchen cool zu bleiben, weiter alles aufsaugen. Dann ging es in den Zwischenstock, wo wir warteten bis Matze und Axel Hellmann die Ankündigungsworte gesprochen hatten.

Schon oben auf der Galerie standen jede Menge Fans, die sich gleich mit den beiden Helden ablichten ließen. Dann hielten wir uns im Hintergrund und ließen dem großen Stürmer der 80ger und dem großen Stürmer der 90ger selbstredend den Vortritt. Die beiden schritten die Treppe herab und auf die Bühne – unter tosendem Beifall und Standing Ovations der anwesenden Fans. Minutenlang prasselte der Applaus der Zeugen Yeboahs und der Freunde Bum Kuns auf die beiden Adler nieder. Es war Gänsehaut pur, und es war der Auftakt zu einer unglaublich intensiven und magischen Veranstaltung. Diese ist im Bericht von Moderator Beve bestens wiedergegeben (siehe unten), am besten lest ihr Euch dort alles durch. Ich hatte das Glück, daß ich nicht ganz so umgehauen wurde vom Andrang und der Begeisterung der Anwesenden wie die doch recht überforderte südkoreanische Dolmetscherin Frau Park, die nach kurzer Zeit von Frau Cha abgelöst wurde. Und so durfte ich aus nächster Nähe diesem einmaligen Event beiwohnen, neben dem Helden meiner Zwanziger sitzend. Mehr geht nicht.

BEVES WELT: Yaw, Tiger, Wurzel, Auto. Silberschön! (Bericht von der Veranstaltung)

EINTRACHT.DE-BERICHT: UNGLÄUBIGE BLICKE IN DER LOGE

BERICHT DIE WELT: KOLLEKTIVE VERZÜCKUNG

Freitag

Mit dem ersten Zug (aua) und noch fester geklebtem, noch ungläubigerem Lächeln im Gesicht ging es zurück nach München, wo ich im Briefkasten Karten für das Auswärtsspiel in Dortmund vorfand. Jetzt konnte es eigentllich nur ein Sieg gegen Hoffenheim werden.

Samstag

Und es wurde einer. Den wichtigen Heimsieg verfolgte ich bei einem Kumpel in Schwabing und malte mir aus, wie es wohl gewesen wäre, wenn Bum Kun und Tony vor dem Spiel kurz auf dem Rasen begrüßt worden wären. Es gab Tegernseer Helles statt Schobbe aber das schmeckte nach all der Aufregung und all den Helden dieser Woche auch verdammt lecker.

Jan 26

Weltsport-Wiederaufnahme nach Waldstadion-Winterpause

Nun rollt er also wieder, der Ball, auch im Waldstadion. Das Frankfurter Runde muss endlich wieder ins gegnerische Eckige. Hoffen wir mal, dass die Adlerträger rechtzeitig auftauen bei den aktuellen Temperaturen, und dass die Fans lautstark anheizen und nicht mit diversen Brenngütern.

Nach einer Woche voller Highlights – insbesondere für die Schobberobber mit der Säuleneinweihung und dem Treffen von Bum Kun Cha (und seiner Frau) – heißt es heute nun Realität, Aktualität, Wettkampf. Einer der Museumsgäste vom Donnerstag sprich Tony Yeboah oder Bum Kun Cha würde uns wahrlich gut zu Gesicht stehen.

Dass die Mannschaft es aber auch alleine gut kann, hat sie hinlänglich bewiesen. Allerdings wäre ein Sieg heute doppelt wichtig (Charly Körbel spricht in der FNP gar vom wichtigsten Spiel der Rückrunde) aus vielerlei Hinsicht. Da ist die “Rückrunde der Schande” von vor zwei Jahren, die unweigerlich wieder thematisiert werden würde, sollte es in den kommenden Spielen nicht rund laufen. Da ist die angefressene Stimmung des Trainers, der sich Sorgen um die kurz- und isnbesondere langfristigen Perspektiven macht. Ebenjene Perspektiven fordern auch unsere jungen Starspieler wie Rode und Jung hinsichtlich ihrer Vertragsverlängerungen. Und schlussendlich steht die Eintracht negativ im Blickpunkt aufgrund der Idioten, die gegen Leverkusen wieder ihren pyromanischen Gelüsten freien Lauf ließen. Auch dagegen würde ein beherzter Auftritt der Mannschaft und vor allem ein Sieg helfen.

Jetzt kommt also die Traditionsmannschaft aus Sinsheim mit dem gleichen Gründungsjahr (ha ha), das auswärtssschwächste Team der Liga (nur 4 Punkte) mit den meisten Gegentreffern bislang (41). Hoffen wir dass unsere Jungs nicht dem traditionellen Ruf des Aufbaugegners für unten stehende Mannschaften gerecht werden. Uns reicht heute auch ein dreckiger Sieg ehrlich gesagt.

In diesem Sinne – LET’S GO EINTRACHT!!!

Ihne Ihrn Schobbeblogger

 

Dieser Tage im Stadtwald:

Jan 23

Legendäre Fotos…

…Express-Meldung von der Einweihung der Legenden-Säulen. Pflicht-TV-Programm: 17.30 Uhr Sat1 Hessen, 19.30 Uhr Hessenschau im hr sowie “heimspiel” am kommenden Montag, ebenfalls im hr. Das war Dauergänsehaut pur mit “unserer” Legende Bum Kun Cha (dessen Frau uns gleich ein T-Shirt abquatschte), Tony, Grabi, Holz, Charly und Zico.

Morgen mehr im Museum für die, die Zeit haben. Und hier die ersten Foddos!

Schobberobber-Legende Bum Kun Cha

Die Robber, an der Bar, wo sonst

Charly, Bum Kun, Tony, Holz, Zico

Ye-bo-ah, Ye-bo-ah!

Wir haben die Eintracht im Endspiel gesehn – mit dem Jürgen…!

Schütz, Grabi, (Bum Kun am Tisch), Holz, Charly, Tony (…), Zico

Säulen-Robber

Jan 13

Pro Billy!

Bei Medien und Fans bleibt die Fairness immer schneller auf der Strecke. Der Sportsgeist und die vielzitierte ‘bedingungslose Unterstützung’ sowieso.

Es wird Zeit, dass endlich wieder die Kugel rollt. Nicht nur weil die Winterpause gewaltig an den Nerven zerrt, insbesondere an denen vom ersten Saisonteil der Eintracht so verwöhnten SGE-Fans. Es kann gar nicht schnell genug wieder losgehen. Aber auch das Winterloch kostet Nerven, es werden Themen hochsterilisiert, die keine sind, aus lauer Luft Wind gemacht und aus Halbwahrheiten Headlines und ganze Artikel. Nutzer von Foren und sozialen Netzwerken tun ihr übriges.

Ein Thema geht einem da besonders gegen den Strich, schon während der Hinrunde aber insbesondere jetzt, während der Winterpause. Das offenkundig sinnlose, unfaire und auf Thekentrainer-Thesen basierende „Gebashe“ von Spielern wie Occean und jetzt auch schon Russ. Ihr liebe Leut‘, Freunde des gepflegten Ballsports. Die Eintracht ist punktgleich mit dem Meister viertbester Bundesligist. Sie spielt die beste Hinrunde seit 19 Jahren. Hat einen Bundesliga-Rekord aufgestellt mit vier Siegen als Aufsteiger in den vier Auftaktspielen. Warum also mit dem Mikroskop das Haar in der Suppe suchen, wenn es doch so viel Gutes zu berichten gibt? Wieso einen Stürmer niederschreiben, der weiß wo das Tor steht und Teil ebenjener erfolgreichen Mannschaft ist? Und einen Neuzugang in der Abwehr gleich mal kategorisch abschreiben, bevor er sich überhaupt an die Mannschaft herangetastet hat, geschweige denn das erste Mal überhaupt unter Wettbewerbsbedingungen gegen den Ball getreten hat?

Früher, auf der Haupttribüne des altehrwürdigen Waldstadions, da wurden die Dauerlästerer ob ihrer Kopfbekleidung die „Ledermützen“ genannt. Sie schimpften ohne Punkt und Komma auf den Stürmer, der auf dem Platz stand, forderten zwischendurch den Kopf des Trainers weil er ebenjenen Stürmer nicht auswechselte und wenn dann ebenjener Stürmer ein Tor schoss, klopften sie sich gegenseitig auf die Schultern und hatten es ja schon immer gewusst – dass der ein Guter ist. Anthony Sabini lässt grüßen. Dieser Tage gibt es eine ganze Menge jener Ledermützen und Hobbytrainer, die ins Horn der mitbabbelnden Allgemeinheit blasen, dass da tönt „Der kann nix!“. Eingeschossen haben sie sich während der Hinrunde und insbesondere jetzt in der Winterpause auf Olivier Occean, und zu Teilen auch schon auf Marco Russ, den Heimkehrer, obwohl der gerade erst verpflichtet wurde.

Leude, Leude. Oliviér Occean hat ganze 13 Einsätze gehabt in der Bundesliga-Hinrunde bzw in der obersten Spielklasse überhaupt, und das anderthalb Jahre nachdem er noch in der 3. Liga kickte. Von diesen 13 Spielen wurden 7 gewonnen, 2 unentschieden gespielt und 4 verloren. Occean trug seinen Teil zum Bundesliga-Rekord an den Spieltagen 1 bis 4 bei, wurde erst im 4. Spiel in Nürnberg verletzt ausgewechselt. Er ist Teil dieses Teams, was seine Mitspieler auch geschlossen demonstrierten als er gegen Bremen ein Tor vorbereitete, indem sie ihm danach komplett gratulierten. Und wenn man sich ein wenig mit seiner aktuellen Saison beschäftigt und eben nicht einfach mitpöbelt, kommt ein entscheidender Faktor mit dazu. Im Oktober war „Billy“ für zwei Spiele Kanadas in der Quali für die WM 2014 nominiert. Das erste wurde zwar 3-0 gegen Kuba gewonnen, aber die Kanadier vergaben massig Torchancen – ein hohes Ergebnis wäre für das Torverhältnis sehr wichtig gewesen. Occean wurde zu allem Überfluss wegen einer Berührung des gegnerischen Torwarts (nach einem Tor wollte er schnell den Ball aus dem Netz holen) zu Unrecht und aufgrund einer Konzessionsentscheidung des Schiris des Feldes verwiesen. Im immens wichtigen letzten Spiel gegen Honduras musste er also mit ansehen, wie sein Nationalteam mit einer historischen 8-1 Schlappe baden ging, er konnte aufgrund der Sperre seiner Mannschaft nicht helfen und der Traum von der WM war geplatzt. Wohl seine letzte Chance, als Spieler zu einer WM zu fahren.

Das hat ihm sicher einen Knacks gegeben, verständlicher Weise. Was folgte war die November-Krise der Eintracht, für Occean gab es Niederlagen gegen Stuttgart, Bayern und Mainz sowie Unentschieden gegen Fürth und Schalke (teils nach Einwechslungen) und einen Kurzeinsatz beim Sieg gegen Augsburg. Da spielte er sicherlich nicht gut, aber das kann man von den wenigsten Eintracht-Spielern in dieser Saisonphase behaupten, Kevin Trapp vielleicht ausgenommen. Beim Unentschieden gegen Fürth konnte man Pfiffe gegen Billy vernehmen, übrigens auch gegen Alex Meier dafür, dass er einen Ball am eigenen Strafraum mal quer spielte. Hallo? Da steht die Eintracht am 10. Spieltag als Aufsteiger auf dem dritten Tabellenplatz, es gibt ein Unentschieden zu Hause und die eigenen Leute werden ausgepfiffen – geht’s noch?

Warum stärkt man einem Adlerträger, der sich schwer tut und als Stürmer scheinbar in einem Loch steckt, denn nicht mal den Rücken, unterstützt ihn, feuert ihn an, gibt ihm Rückendeckung? Alle großen Stürmer haben Flauten, ob sie Gomez, Klose oder Huntelaar heißen. Stichwort ‚Gedankengefängnis‘. Und nochmal, in England beispielsweise sagt man, dass ein neu in die Premier League wechselnder Spieler im Schnitt eine Saison braucht um „anzukommen“ und sich an die Schnelligkeit und Gangart der Liga zu gewöhnen. Occean hat vor zwei Jahren noch gegen Heidenheim, Erfurt und Wehen-Wiesbaden gekickt, jetzt sind es Leverkusen, der HSV und die Bayern. Gebt ihm Zeit, Leute, wir sind doch auch so auf Europapokal-Kurs. Dass er weiß, wo das Tor steht hat er bewiesen – 16 Tore und 3 Assists für Offenbach sowie 17 Tore und 9 Assists für Fürth letzte Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Das sind 45 Torbeteiligungen in 63 Spielen. Und sollte man sich an seiner Offenbacher Vergangenheit stoßen (die zugegebener Maßen erst einmal verarbeitet sein will) dann müsste man einen Rode genauso vom Hof jagen wollen. Und dürfte einen Bein und einen Weber nicht in die Hall of Fame der Eintracht loben.

Die grüne Bild betitelt also in bester Ledermützen-Manier die Occean-Wasserstandsmeldung aus Abu Dhabi mit „Das große Missverständnis“. Und interpretiert ein Lautwerden von Coach Veh im Training als „verzweifeln an seinem Wunschstürmer“, unkt, dass es ja „schon vor dieser Spielzeit Bedenkenträger gab, die skeptisch waren ob Occeans Erstligatauglichkeit.“ Wir ham’s ja schon immer gewusst. Das Interview desselben Blattes mit dem SGE-Cheftrainer wird selbstredend dominiert von Fragen nach der Bundesliga-Tauglichkeit des Stürmers, dass er von der Rolle sei, ob er denn in Leverkusen in der Startelf stehe. Da mag ganz offensichtlich ein Journalist oder gar eine Redaktion einen Spieler nicht. Schade nur, dass viele Fans darauf anspringen. Im hoch geschätzten Eintracht-Podcast gab es Stimmen, die Occean nach dem Fürth-Spiel niederredeten (allerdings sprach man sich auch gegen Pfiffe gegen die eigenen Spieler aus). Twitter-User mosern nach der Auswechslung in einem Trainingslager-Testspiel (!) „#Occean anscheinend wieder nichts gerissen! Das gibts doch gar nicht! So wie der Fussball spielt, möchte ich mal Urlaub haben.“ – wohlgemerkt ohne die Gründe für die Auswechslung zu kennen.

Nicht erst seit Funkel, Köhler und Meier wissen wir, dass das pauschale Gedisse, Gebashe und Verdammen zum neuen Frankfurter Volkssport geworden ist. Ich werde nie vergessen wie bei der Einwechslung Markus Steinhöfers im Spiel gegen den KSC ein gellendes Pfeifkonzert durchs Stadion hallte. Warum? Weil ein gewisser Caio eben nicht eingewechselt wurde. (Übrigens war Steinhöfer im Spielverlauf an beiden Treffern beteiligt, die das extrem wichtige Spiel drehten.) So etwas würde es in England nie geben, da gibt es bei fast jedem Spielerwechsel Applaus für den Ausgewechselten. Ich behaupte auch einfach mal, dass es so etwas bei Borussia Dortmund nie geben würde. Aber wahrscheinlich ist Fair Play und Respekt im modernen Fußball und im Quoten-, Auflagen- und Userzahlen-orientierten Mediengeschäft nur noch etwas für die Romantiker.

Es wird Zeit, dass endlich wieder die Kugel rollt. Dann können wir endlich – hoffentlich – wieder anfeuern, jubeln, tanzen und singen.

Pro Billy!

In diesem Sinne,

Ihne Ihrn Schobbeblogger

 

When The Going Gets Tough The Tough Get Going / Billy Ocean:

http://www.youtube.com/watch?v=W0fToo3hfZo

Dez 11

Geschützt: Bum Kun Cha

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