Author Archive
Im Anflug
Rational, national, international – die Schobbeblogger-Linkliste der Woche
Pünktlich zum fast perfekten Aufstieg der Adler gibt die DFL also die Rechtevergabe ab der Saison 2013/14 bekannt. Und die ARD gibt in den Tagesthemen die Bekanntgabe bekannt, schaut dabei aber Ran auf Sat1 und findet das ganze ziemlich lustig. Die Message is gude Laune, auch wir freuen uns darauf, die Zusammenfassungen der BUNDESLIGA-Spiele weiterhin in der Sportschau zu sehen:
“Wir haben hier einen Ton drin.” Aha.
Herri B. findet, dass die Bundesliga aufgestockt werden sollte, wogegen sich die großen Clubs sträuben weil noch mehr Spiele noch mehr Belastung für ihre teuren Schäfchen im Stall bedeuten würden. Herri lässt aber nicht nach:
FR: BRUCHHAGEN FORDERT AUFSTOCKUNG DER BL
Mehr Platz in der Bundesliga hieße ja, dass wir eventuell dann doch bald wieder in einer Liga mit Fortuna Diversdorf spielen, also wenn sie denn dann nachrücken. Und das trotz der Methode Frankfurt, die die rheinländischen Frohnaturen von der RP mittlerweile festmachen:
RP ONLINE: RÖSLER UND DIE METHODE FRANKFURT
Ach ja, der herzensgute, ach so arme, seiner Stärken beraubter Sascha R. Seine Tage sahen einmal ganz anders aus als jetzt, wir erinnern uns:
EIN TAG IM LEBEN DES SASCHA R.
Herri B. hat aber noch ganz andere Sorgen als die Gebaren der Fortuna aus Diversdorf. Er braucht einen neuen Trikot-Spender, dem er ein Trulala aussprechen und ein paar Öre aus den Rippen leiern kann. Die Miete im Stadion ist schließlich hoch, die Kaderkosten in Liga 1 sollen auch nicht gerade gering sein und Kollege Veh ist mit dem ein oder anderen Transfer sicher einfacher zum Bleiben zu bewegen.
Vielleicht bleibt Ümit doch, wenn es zum Deal mit der Airline des Jahres 2011 kommt? Wobei eine Airline wiederum der beste Sponsor für unsere rheinischen Freunde wäre, aber gut, lassen wir das Thema nun mal ruhen.
HR ONLINE (MITTWOCH): TURKISH AIRLINES ZEIGT INTERESSE
Mal wieder wären wir in bester Gesellschaft, denn Messi & Co sind Partner der Bosporus-Flieger (macht Bruno ein Leihgeschäft klar?), Man United soll angeblich auch unterstützt werden. Was wiederum mit unserer höchst ergiebigen Kooperation mit Man City clashen würde (wo ist eigentlich Abu dieser Tage?).
TURKISH AIRLINES – BUSINESS PARTNER
Jedenfalls sollte sich Turkish Airlines schonmal Gedanken über eine Aufwertung ihrer Flotte machen und bei AERO Flight spitzeln (siehe Artikelbild ganz oben). Dann klappt es vielleicht wieder mit der Auszeichnung zur Airline 2012. Allerdings würden bei Heimspielen die meisten Fans und Spieler hauptsächlich zum Himmel schauen und den Skibbe machen – Planespotting sozusagen.
Ob es dann einen Fanclub im türkischen Parlament geben wird? Einen ÜFC? Den Reichstag haben wir ja bereits erobert dank der ‘bundesAdler’:
JOURNAL FRANKFURT: DER ERSTE FANCLUB IM BUNDESTAG
Sollten wir also am Montag Aachen schlagen – das Alesia der einträchtlichen Neuzeit, denn dort begann das Grauen welches nun hoffentlich HOFFENTLICH bald ein Ende hat – dann kommen wir wohl wieder von unne nach obbe. Dahin, wo die Musik spielt. Und die machen auch unsere Freunde von Tankard, die sie in ihrem sehr schobberobberkompatiblen Video samt Ebbelex und Stadionatmo präsentieren:
Das hat Potential. Wie der relativ junge Youtube-Kanal “Eintracht Frankfurt Musik”:
Musik in unseren Ohren! Es fallen uns sicher noch ein paar Klassiker ein, die dort gut aufgehoben wären.
Ein Klassiker jedenfalls waren die Fans der wunderschönen SGE im Heimspiel gegen Erzschgebersch Aue! Ihne Ihrn Schobbeblogger hat das ganze nur aus der Entfernung verfolgt, durfte aber auch mehr- nein vielfach die mehr- nein vielfach zitierte Gänsehaut genießen, welche die Choreo samt Stimmung und Atmo im Einklang mit der berauschend aufspielenden Mannschaft schufen.
“Schaut in Euer Herz und seht, daß wahre Liebe niemals vergeht!”
In diesem Sinne,
Ihne Ihrn Schobbeblogger
Die Schobbeblogger-Jukebox
Die Jukebox der Stunde
F1, H4, D7, C1 – Soul und Soul-Ardische:
B7, C2, D8- Rock und Rock-Ardische:
A3, G5, D4 – Schlager- und Schlager-Ardische:
EF-BL1 – Serbo-Hessischer Frankfurter Punkrock:
In diesem Sinne,
Ihne Ihrn Schobbeblogger
Zurück in die Zukunft
Gebeamt, zeitgereist, lost in time – Die Schobbeblogger-Linkliste der Woche!
Am 8. März wurde unsere geliebte SGE 113 Jahre alt. Zeit daran zu erinnern, dass unser geliebtes Nordend – unweit unserer geliebten Konstabler Wache, auf der unser geliebter Bauernmarkt stattfindet, wo die Gründung unseres geliebten EFC beschlossen wurde – dass also dieses geliebte Nordend einen erheblichen Einfluss auf die Historie der Eintracht hatte.
Das wird ja gerne mal vergessen, Spiel- und Trainingsstätte der Profis, Siegesfeiern beim Ebbelwoi, die Lieblings-Pizzeria der Spieler – alles Dribbdebach. Dabei wurde nicht nur Du-Ri Cha im Nordend geboren und die beste Eintracht-Kneipe der Stadt befindet sich dort. Nein, nein, da gibt es vieles mehr. Nachzulesen im schönen Bericht von Beve über eine der Touren des Eintracht-Museums:
Frankfurt – Auf den Spuren der Eintracht
Wusstet ihr, dass es mal einen Ladendieb in der Drogerie von Richard Kress auf dem Oeder Weg gab, und er diesen dank seiner pfeilschnellen Laufkünste stellte (wahr)? Oder kennt ihr den EFC Nordend (halbwahr)?
Zur Gegenwart.
Samstag heißt es also mal wieder reinhorchen oder schauen, was die Konkurrenz macht. Gutes Gelingen wünschen wir Braunschweig (in Dickehosedorf) und dem KSC (in Fürth). Und unser Auswärtsspiel bei Union Berlin am Montag treten wir dann als nach wie vor alleiniger Rekordhalter an. Gladbach hätte den Rekord mit einem Pokalsieg am Mittwoch und der daraus folgenden Fahrt nach Berlin einstellen können. Dreimal in einer Saison die Bayern besiegt? Nur die SGE! Und natürlich in nur 15 Tagen und mit 10-1 Toren.
Nur ein Club schaffte drei Saisonsiege gegen Bayern
Holz steuerte 3 Tore und Grabi 2 zu den 10 Toren bei, 1977/78 war es.
Äh. Zur Gegenwart.
Gladbach fährt also nicht nach Berlin, und schon gar nicht als Bayern-Saison-Dreifach- Besieger. Wir aber fahren nach Berlin. Also nicht wir, sondern die Mannschaft. Oder doch auch wir, oder ein Teil von uns?
Information zum Spiel gegen Union Berlin
Auf der Union-Website sieht das erstmal so aus:
Mit etwas Klick-Geschick kommt man dann doch zu den wichtigen Infos:
Aber das ist ja auch wieder Zukunft, zwar nahe aber nicht Gegenwart.
Stefan Aigner also, ein Spieler der laut Hübner-Bruno „sein Ziel noch vor Augen hat“. Das wäre schon hilfreich, insbesondere auch bei der aktuellen Mannschaft. Stefan Aigner scheint aber auch mal kritische Töne anzustimmen, und das unter anderem in seinem Blog.
Stefan Aigner: “Es gibt einen Bedarf an kritischer Berichterstattung”:
Er selbst sieht den Wechsel so:
Aber haben wir uns etwa ein Stückchen Düsseldorf verpflichtet? Kurios ist folgender Link.
1860 – KSC / Schwalbenkönig Stefan Aigner:
Wir freuen uns trotzdem auf den talentierten Mittelfeldspieler.
Ein Stückchen Düsseldorf wird nun auch an Eintracht-Fans versteigert, auch das ist kurios. Es ist das Nummernschild von Mo Idrissou, zwar handsigniert aber dann halt doch mit einem Kennzeichen, das momentan so beliebt wie beispielsweise OF – XY 123 sein dürfte: D – MI 325.
Momentan hat blauerwiener doch tatsächlich 51€ geboten, eines von 7 Geboten:
Nummernschild von Mo Idrissou, signiert
Die Macher des ‚Eintracht-Aktionshauses‘ sollten nochmal die Sinnhaftigkeit ihrer Auktionsstücke überdenken…insbesondere wenn sie Geld verdienen wollen. Es ist schon Wahnsinn, auf was für Ideen manch findiger Kreativer so kommt.
Wahnsinn war auch folgendes Tor von der Insel des Liverpoolers Coates gegen QPR:
Da uns die Eintracht-Themen der Gegenwart auszugehen scheinen, kommen wir nochmal zur Vergangenheit, Spiegel und 11 Freunde haben uns kürzlich mit Artikeln zu meisterlichen und meisterhaften Spielzeiten der SGE beglückt:
Kurt E. Schmidt: Ultra Nummer eins (Spiegel)
Uwe Bein »Wie blöd warst du eigentlich?« (11 Freunde)
Zurück in die Zukunft.
Schonmal den Zweitliga-Tabellenrechner bedient?
2. Bundesliga – Tabellenrechner
Mit objektiver, leicht wohlwollender Maushand und der Hoffnung auf sporadische Schützenhilfe seitens des FSV und Cottbus kommt folgende Schobbeblogger-Abschlusstabelle heraus:
Düsseldorf muss also in die Relegation. Es gibt ja schon grandiose DSF- äh Sport1-Kommentatoren, die angesichts der Ereignislosigkeit beim Spiel zwischen Cottbus und Düsseldorf davon schwadronieren, dass gegebenenfalls, also rein theoretisch ja der Beister mit Düsseldorf in der Relegation auf den HSV trifft, also eventuell, ja und was macht er denn dann? Hmm, jetzt könnte es auch Lukimya gegen Köln sein. Nun wenn die Tabelle überhaupt so aussehen wird.
Aber apropos HSV. In Hamburg sorgt doch gerade (Gegenwart) ein Liedchen sowohl für Stimmung als auch Missstimmung, das den HSV in die 2. Liga singt und deren Attraktivitätsgrad charmant umreißt.
Hamburg meine Perle – Zweitliga Version (Nicht für Aue-Fans):
Man muss schon schmunzeln, aber die klangvollen Städtenamen sind dann doch allzu harsche Realität.
Also lieber Pirmin, liebe SGE, behaltet Euer Ziel noch vor Augen. Denkt an die Vergangenheit, handelt in der Gegenwart und gebt uns eine Zukunft!
In diesem Sinne,
Ihne Ihrn Schobbeblogger
PS: Happy Birthday, Mola!
Europapokal, Ostwochen, Passkontrolle
Zurück in die Zukunft – Die Schobbeblogger-Linkliste der Woche!
So, es ist mal wieder so weit, während Ihne Ihrn Schobbeblogger Links sammelt, spielen ein gewisser Herr Steinhöfer und ein gewisser Herr Huggel im Achtelfinale der Champions League. Und zwar gegen die Bayern, die Osram-Boys. Gegen die wollen die aktuellen Adlerträger kommende Saison auch wieder spielen, wenn auch (erstmal) in der Bundesliga.
Dass der Europapokal aber soweit gar nicht wegsein muss, zeigte der folgende Artikel:
EINTRACHT-FANS IM EUROPAPOKAL-FIEBER
Da ließ sich der SCP doch gleich ein passendes Rahmenprogramm einfallen und lud die Weltband Casey Ace ein:

Bei Facebook gibts ein Medley der Spice Chicks Paderborn für die, die’s gar nicht abwarten können:
Immerhin – 170 Casey Acern gefällt’s. Danke für den Hinweis, Herr Honick.
Wesentlich mehr Fans und Beobachtern gefiel das glorreiche Stadtderby letzten Sonntag gegen den FSV, sodass diverse Frankfurter verdient in manchen Elfen des Tages landeten:
Zu Recht.
Und hier noch einmal Karrimeros Dreierpack:
Und wenn wir die Zukunft (Europapokal) und die Gegenwart (Spitzenreiter Spitzenreiter hey hey) betrachten, dann darf die Eintracht-Vergangenheit nicht fehlen: Anthony Yeboah gab nun im Kicker-Interview endgültig sein wahres Alter preis (bis zum nächsten Pass) – die Adler-Legende ist 1966 geboren und 45 Jahre alt. Wir gratulieren nochmal zum runden Geburtstag!
DIE ZEIT: YEBOAH LÜFTET GEHEIMNIS UM SEIN ALTER
Otto Pfister kann also die Säge weglegen.
“Da hilft nur eins: Bein aufsägen und Jahresringe zählen.”
(Otto Pfister zur Frage nach Yeboahs Alter)
Da wird es doch mal wieder Zeit, den guten alten Zeiten zu huldigen, und auch wenn es bis Minute 09:32 dauert, bis der gute Tony endlich trifft – das ist es allemal wert!
Die kommenden Wochen nun werden wir es mit dem Who is Who der 2. Liga zu tun bekommen. Nach Paderborn folgen die ‘Ost-Wochen’ Teil 2, angefangen mit dem Heimspiel gegen Cottbus. Tatsächlich richtig gute Nachrichten gab es von dort, Martin Fenin ist wieder im Mannschaftstraining beim FCE:
Das ist doch mal was!
In diesem Sinne,
Ihne Ihrn Schobbeblogger
PS: Aus aktuellem Anlass für die Huggels und Steinhöfers – die Kurzfilm-Doku von Michael Wolf “Wir sind dir treu” über die Fans des FC Basel:
The Bigger Picture: Fortuna und die Elfer
Diesmal ein Beitrag ohne Flachs und Zynismus, eher der Versuch einer objektiven Betrachtung der historischen Strafstoß-Flut für die Fortuna, die in 52% ihrer Begegnungen in der aktuellen Saison einen Elfer zugesprochen bekam. Abseits der Diskussionen, ob der gegen die Eintracht einer war oder nicht (persönliche Meinung ist ein klares ‘Nein’) oder hinsichtlich der Attitüden einzelner Spieler auf oder neben dem Platz und der restlichen Fortuna-Bank wurden Spielstände und Zeitpunkte der Elfmetertore, Heim oder Auswärts, Gegner, Ergebnisse und Punktgewinne betrachtet.
Elfmeter contra Spielstand
9 der insgesamt 11 Elfmeter resultierten im ersten Tor für Düsseldorf im jeweiligen Spiel, 2 im zweiten Tor. 6 mal war es das 1:0 für die Fortunen, 3 mal das 1:1 (plus 1x 2:0 und 1x 2:2). Es sind also durchaus für den weiteren Spielverlauf sehr wichtige und richtungsweisende Tore gewesen. Nie gab es einen Elfer, wenn schon eine hohe Führung vorlag.
Elfmeter Heim / Auswärts
4 Elfmeter verhalfen Düsseldorf zu Heimsiegen, nur ein Heimelfmeter trug zu einem Unentscheiden bei (gegen die Eintracht). Auswärts trugen Elfer zu je 3 Siegen und 3 Unentschieden bei. Gerade zu Hause ist eine 1:0-Führung für die Fortuna die halbe Miete, Publikum und Heimnymbus tun dazu ihr übriges.
Siege / Unentschieden / Punkte
Von den Spielen in denen sie einen Strafstoß bekamen, gewannen die Fortunen 7 und 4 endeten unentschieden. Wenn man unterstellt, dass die Elfmeter entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Fortuna statt zu verlieren unentschieden gespielt hat (4x) und statt unentschieden zu spielen gewonnen hat (7x) errechnet sich ein Punktegewinn von sage und schreibe 18 Punkten. Nach Abzug dieser von den aktuell 44 Punkten der Düsseldorfer wären sie hinter dem VfL Bochum neunter der Tabelle.
Gegner
Interessant auch: 11 verschiedene Mannschaften kassierten die 11 Elfmeter gegen Düsseldorf. Und alle 11 Strafstöße waren Foulelfmeter, keiner ein Handelfmeter. Das hieße im Umkehrschluß, dass all diese 11 Teams besonders hart gegen die Fortuna auftreten, oder daß sie sich dann besonders dumm anstellen. Die Vermutung aber liegt nahe, daß die Fortuna gegen alle gegnerischen Mannschaften durchweg ähnlich auftritt. Die Eintracht hatte zum Beispiel noch keinen einzigen Strafstoß verursacht – bis zum Spiel gegen Düsseldorf.
Nebeneffekte
Maximilian Beister führt die Kicker-Scorer-Rangliste mit 19 Punkten an, darunter 11 Assists von denen 5 herausgeholte Elfmeter waren. Ohne diese wäre er 10.
Abwehrspieler Langeneke hat bereits 9 (Elfmeter-)Tore auf dem Konto, nur 5 weniger als der momentan beste Torschütze Proschwitz (14 für Paderborn). Ohne die 9 Tore würde er in der Torschützenliste gar nicht auftauchen.
Nur der VfL Bochum hat weniger Kopfballtore als Fortuna Düsseldorf (2) erzielt, nur 3 Mannschaften der 2. Liga schlagen weniger Flanken als die Fortunen. Zufall?
Exklusiv: Ein Tag im Leben des Sascha R.
Das Schobbeblogger-Linklisten-Team hat den Stürmer unseres kommenden Gegners einen Tag lang begleitet. Lest interessante Insider-Infos und alltägliches aus dem Leben eines Königs der Lüfte.
9.30 Uhr: Frühstück mit Ehefrau Julia. Es gibt Flugente auf Rührei und sie nennt ihn liebevoll „Der Du“, berät ihn bei Kostümfragen und Unschuldsmimik.
10.45 Uhr: Der Stürmer schwingt sich vogelleicht auf sein Dienstfahrzeug und fährt zum Sondertraining, das für 11.30 Uhr angesetzt ist. Norbert Meier wird heute Standardsituationen üben. Sein Gefährt will Rösler übrigens momentan auf Ebay verhökern.
11.30 Uhr: Video-Präsentation von Norbert Meier, der seine Trainingsmethoden stark an die der italienischen Nationalelf anlehnt. Die Spieler heben im Video-Raum fast ab vor Begeisterung.
12 Uhr: Fortuna-Manager Wolf Werner stößt zum Team und hält eine Brandrede, um die Spieler auf das Duell am Montag einzustimmen. Dazu liest er den Artikel „Die Vereine unserer Großväter: Fortuna Düsseldorf“ aus seiner Lieblingszeitschrift vor. Sascha Rösler hat Tränen in den Augen. Im Anschluss verteilt Wolf Flyer (!) für das Fortunen-Programm am Montag.
12.30 Uhr: Rösler macht eine kurze Stippvisite beim Nachwuchs der Fortuna zwecks Austausch mit der Viererabwehrkette der U17, die auf einem Nebenplatz trainiert.

(Abwehr der U17 von Fortuna Düsseldorf)
14 Uhr: Nach dem Mittagessen (Geflügel mit Schmetterlingsnudeln, dazu zwei Dosen Red Bull) trifft sich Rösler mit dem Busfahrer, um die Musik für die montägliche Fahrt zum Stadion festzulegen. Sie einigen sich auf R. Kelly und Mariah Carey.
15 Uhr: Nobbi Meier bittet zum Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit und an einer geheimen Location. Wir sind exklusiv dabei. Ebenso ein Special Guest aus Mönchengladbach, der den Fortunen aktuelle Trends und moderne Taktiken näherbringt. Verkehrte Welt für Rösler, der höchst erstaunt ist, dass er immer noch dazulernen kann.
FORTUNAS GEHEIME TRAININGSSTÄTTE
FORTUNAS SPECIAL GUEST:
16.30 Uhr: Rösler telefoniert nach dem Training mit seiner Frau Julia, die beim Shoppen ist. Das trifft sich gut, da Nowitzki-Fan Sascha Turnschuhe braucht und die neuen Nike Air Max gerade rausgekommen sind. Bald darauf nennt Sascha Air Rösler ein neues Paar Sneakers sein eigen (ANSICHT).
18 Uhr: Nach dem Kö-Bummel machen sich die Röslers mit Saschas Roller auf ins Eigenheim, nach Kaarst/Düsseldorf. Unruhig wird er kurz, als sie die Kreuzung kurz vor der Ankunft überqueren und er beim Schulterblick das Schild der Nebenstraße überfliegt – ein Omen? Was soll‘s, sagt er sich und freut sich lieber auf den gemeinsamen Video-Abend mit Julia.
(Das Nest der Röslers)
20 Uhr: Nach dem Abendessen (Chicken Wings, Red Bull) schmeißen sich die Röslers im Westflügel aufs Sofa und schauen zum Abschluss eines wie im Fluge vergangenen Tages ihren Lieblingsfilm.
In diesem Sinne,
Ihne Ihrn Schobbeblogger
PS Zwischenzeitlich hat Heribert Bruchhagen seine Kontakte spielen lassen und Pierluigi Collina reanim…äh reaktiviert, der das brisante Spiel am Montag pfeifen wird. An den Seitenlinien: Hellmut Krug und Markus Merk, 4. Offizieller: Urs Meier. Sepp Blatter hat sich noch nicht dazu geäußert, ob Torlinienrichter eingesetzt werden können. Sein Terminplan ist neben Mittagessen mit John Terry und Homophoben-Stammtisch aber auch zu voll (SEPP BLATTERS TERMINPLAN).









